Wettkampf



Red Bull Rampage 2016: Brandon Semenuk gewinnt 11. Auflage

Brandon Semenuk gewinnt die 11. Red Bull Rampage
Im kleinen Kreis der Doppelsieger: Brandon Semenuk.

Red Bull Rampage: Doppelt hält besser

Mit einer nahezu makellosen Show ausgefeilter technischer Tricks hat Brandon Semenuk die 11. Auflage des Red Bull Rampage gewonnen. Neben Semenuk schafften es Antoine Bizet, der nur knapp dahinter den zweiten Platz holte, und Carson Storch an dritter Stelle aufs Siegerpodest.  21 der weltweit besten Mountainbike Freerider standen in Virgin (Utah) beim wichtigsten Wettkampf der Freeride-Szene am Start. Mit seinem Sieg 2016 gehört Brandon Semenuk zu einem elitären Kreis: Nur er, Kyle Strait und Kurt Sorge haben es bisher geschafft, die Rampage zwei Mal zu gewinnen.

Brandon Semenuks Winning Run: Die gesamte gesamte Wiederholung der Red Bull Rampage hier.

Neuer Berg, veränderte Bedingungen

„Red Bull Rampage zu gewinnen ist ein unglaubliches Gefühl. Der Event ist für uns Freerider der absolute Höhepunkt“, sagte Semenuk, der seinen ersten Sieg bereits 2008 verbuchen konnte. Der Wettbewerb fand an einem neuen Austragungsort vor der atemberaubenden Kulisse der Berge im südlichen Utah statt. In diesem Jahr kehrte der Wettbewerb zu den Basics zurück: Das Event-Format wurde überarbeitet, so dass die Rider sich ihre Strecke bergab selbst gestalten konnten unter Mithilfe einer zweiköpfigen Crew. „Ich fand den neuen Veranstaltungsort ganz toll. Es waren weniger Rider mit wirklich viel verfügbarem Raum, was den Leuten erlaubte, kreativer zu sein. Das Graben und die Helfer befanden sich dieses Jahr auf einem anderen Niveau“, sagte Semenuk.

Mit einem Double Backflip auf Rang 2

In diesem Jahr waren im Finale bemerkenswerte Runs bergab zu sehen, die Geschwindigkeit, Style, Mut und unglaubliches Können zeigten. Herausragend hier: Antoine Bizet mit einem Double Backflip. Bisher hatte noch kein Fahrer diesen Trick bei der Rampage gezeigt. Semenuk beeindruckte schon früh mit seinem meisterhaften Run, der einen Flat-Spin 360, Flat Drop Backflip und einen Backflip one-footed Can-Can umfasste, was ihm in der Schlusswertung einen Punktestand von 84.33 einbrachte.

 

Red Bull Rampage Endergebnisse 2016:

Best Trick: Carson Storch 360° Drop

People's Choice Award : Brandon Semenuk

Kelly McGarry Spirit Award: Conor MacFarlane

 

1. Brandon Semenuk (CAN) 84.33 Punke

2. Antoine Bizet (FRA) 81.00

3. Carson Storch (USA) 79.00 

4. Kurt Sorge (CAN) 78.66

5. Kyle Strait (USA) 78.33

6. Thomas Genon (BEL) 77.66

7. Tyler McCaul (USA) 76.00

8. Andreu Lacondeguy (ESP) 75.33

9. Pierre Edouard Ferry (FRA) 74.33

10. Tom Van Steenbergen (CAN) 73.33

11. Darren Berrecloth (CAN) 70.66

12. Remy Metailler (CAN) 66.33

13. Kyle Norbraten (CAN) 62.66

14. James Doerfling (CAN) 60.33

15. Brett Rheeder (CAN) 54.00

16. Graham Agassiz (CAN) 50.66

17. Cameron Zink (CAN) 47.33

18. Conor MacFarlane (NZL) 43.33

 

 

Quelle: 

Text: bikesport, Fotos: Red Bull Content Pool, John Gibson,Garth Milan, Christian Pondella, Bartek Wolinski

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