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Saisonauftakt 2017: Crankworx-Slopestyle in Rotorua

Donnerstag, 30 März, 2017 (Ganztägig)

Der Crankworx-Slopestyle mit neuem Favoriten

Wie vergangenes Jahr startet auch diese mal die Crankworx World Tour 2017 in Rotorua, Neuseeland. Im Kampf um die Triple Crown of Slopestyle zeichnet sich dieses Jahr eine Wachablöse ab: Die Shooting-Stars der nächsten Freestyle-Generation wie der US-Amerikaner Nicholi Rogatkin, geben sich auf dem von Kelly McGarry entworfenen Kurs ein Stelldichein.

Rheeder ist veletzt - Eine Canche für die Young-Guns

In den vergangenen Jahren waren alle Augen vor allem auf zwei Kanadier gerichtet: den fünffachen Red-Bull-Joyride-Champion Brandon Semenuk und den Red-Bull-Joyride-Champion 2016 Brett Rheeder. Eine Wiederholung dieser legendären Rivalität wird es 2017 allerdings nicht geben: Rheeder lässt den Stopp in Rotorua aus, Semenuk hingegen wird am 2. April am Start stehen.


Geheimfavorit Nicholi Rogatkin mit viel Airtime und Style

Nach einer Knie-OP muss Rheeder pausieren. Damit haben auf einmal andere, neue Athleten Chancen auf den Sieg. Einer der Geheimtipps ist wohl der US-Amerikaner Nicholi Rogatkin, der sogar einige neue Tricks zeigen könnte.

„Jeder kann gewinnen. Keiner weiß, wie die anderen Athleten im Winter trainiert haben. Es könnte also einige Überraschungen geben“, so Rogatkin. „Brandon ist letztes Jahr unglaublich gut gefahren und wird dieses Jahr bestimmt auch richtig stark sein. Alle Rider sind in erster Linie Freunde und keine Gegner. Ich werde sie anfeuern und hoffen, dass bei ihnen alles aufgeht und sie ein paar Traumruns hinlegen.“

Mit seinem 1080-Cashroll schrieb der erst 21-jährige Rogatkin 2016 beim Saisonauftakt in Rotorua Crankworx-Geschichte. Nur eine etwas unsaubere Landung kostete den US-Amerikaner damals den Sieg, als er sich Semenuk geschlagen geben musste. Bei Crankworx Les Gets fand der Bewerb wetterbedingt als Best-Trick-Contest statt – mit Rogatkin ganz oben auf dem Podest.
2017 will er nach eigenen Angaben „einen Thriller von oben bis unten“ abliefern und unbedingt aufs Podest fahren.

„Nicholi zählt derzeit zu den herausragendsten Mountainbike-Talenten der Welt. Er geht immer an sein Limit und lotet überhaupt die Grenzen des Möglichen aus. Ich bin mir sicher: Bei Crankworx Rotorua wird uns Nicholi wieder zeigen, warum er zu den Besten seines Faches zählt“, freut sich Tak Mutu, Eventdirektor von Crankworx Rotorua, auf spektakuläre Action beim Saisonauftakt.

Der Event steigt zum letzten Mal auf Originalstrecke von Kelly McGarry

2017 wird der Slopestyle-Bewerb Crankworx Rotorua Slopestyle in Memory of McGazza zum letzten Mal auf dem von Kelly McGarry entworfenen Originalkurs gefahren. Neben dem Kampf um die Podestplätze wird es also auch darum gehen, den verstorbenen Mountainbiker aus Neuseeland noch ein letztes Mal zu ehren.

„Kelly und sein Partner Tom Hey haben hier einen Wahnsinnskurs gebaut. Gleich ab dem ersten Event im Jahr 2015 hieß es, die Strecke sei eine der besten auf der ganzen Welt. Normalerweise bauen wir alle Kurse jedes Jahr um. Dieser war aber schon so gut, dass wir ihn genau so belassen haben – auch, um Kelly und seine Arbeit zu würdigen. In diesem Sinne war uns klar, dass wir 2017 den Slopestyle-Bewerb noch ein letztes Mal auf dieser Originalstrecke austragen werden“, so Darren Kinnaird, General Manager der Crankworx World Tour.

Mit neuen Athleten wie dem 21-jährigen Max Fredriksson (SWE) zeichnet sich 2017 eine Wachablöse ab. Fredriksson wurde 2016 Dritter in den FMB-Standings und landete im August bei Red Bull Joyride auf dem Podest. Für Rotorua ist der junge Schwede als Nummer eins gesetzt. Zu seinen engsten Widersachern zählt Landsmann Emil Johansson. Auch er liegt derzeit in den Top Ten der FMB-Standings und ist im zarten Alter von nur 17 Jahren neben Semenuk, Rheeder und Cam McCaul Mitglied des Trek-C3-Projekts.

Zu den Neuen zählt auch Nico Scholze. Der Deutsche sorgte bei 26Trix als Wildcard-Starter mit einem fetten Backflip-Tsunami für Staunen und sicherte sich einen Startplatz bei Swatch Primeline. Auch den Routinier Ryan Nyquist (38) aus den USA muss man auf dem Schirm haben: Nach seinem erfolgreichen Wechsel vom BMX auf das Mountainbike im vergangenen Jahr will der US-Amerikaner bei Crankworx den Sprung aufs Podest schaffen. 2016 landete er bereits auf Platz zwei bei FISE Montpellier.

Neu für 2017 ist ein vierter Stopp auf der Crankworx World Tour in Innsbruck, Österreich. Damit müssen die Rider drei der vier Slopestyle-Bewerbe gewinnen, um die prestigeträchtige Triple Crown of Slopestyle und 50.000 US-Dollar Preisgeld zu holen. Durch den vierten Bewerb in Innsbruck wird der Kampf um den Titel spannender denn je.

Alle vier Events der Triple Crown of Slopestyle können LIVE auf Red Bull TV und Crankworx.com verfolgt werden. Der Rotorua-Slopestylebewerb (Crankworx Rotorua Slopestyle in Memory of McGazza) stellt das große Finale des Mountainbike-Festivals dar und findet je nach Zeitzone am 1. oder 2. April 2017 statt. Für weitere Informationen zum Programm siehe unten.

Eine vollständige Liste der Starter beim Rotorua-Slopestylebewerb gibt es auf Crankworx.com.

 

Zeitplan für die Berichterstattung rund um Crankworx Rotorua

Mons Royale Dual Speed and Style

Donnerstag, 30. März                   Mittwoch, 29. März

17:00-19:00 NZDT                            21:00-11:00 PDT

6:00-8:00 CEST

 

Rotorua Pump Track Challenge presented by RockShox

Freitag, 31. März                             Donnerstag, 30. März

19:00-21:00 NZDT                            23:00-01:00 (Freitag, 31. März-Samstag, 1. April) PDT

8:00-10:00 CEST

 

Crankworx Rotorua Downhill presented by iXS

Samstag, 1. April                             Freitag, 31. März

16:00-18:00 NZDT                            20:00-22:00 PDT

5:00-7:00 CEST

 

Crankworx Rotorua Slopestyle in Memory of McGazza

Sonntag, 2. April                              Samstag, 1. April

11:30-14:30 NZST                            16:30-19:30 PDT

01:30-4:30 CEST


 

Quelle: 

PR und Foto: Crankworx.com