Test & Technik

Gegen den Wind: Ion Haze im Test

Im Test: Ion Haze Handschuh

Fakten: Ion hat den Haze Handschuh als All-Wetter-Begleiter fürs Frühjahr und den Herbst entwickelt. Die kühle Luft soll draußen bleiben. Dennoch soll er nicht zu warm gefüttert sein. Ein kleiner Klettverschluss sorgt dafür, dass der Handschuh am Handgelenk sauber abschließt. Sowohl an der Zeigefingerspitze als auch an der Daumenkuppe ist ein leitender Stoff vernäht, der die Smartphone-Bedienung auch trotz Handschuhen ermöglicht. Größen: XS bis XL, Material: 28% PU, 22% Nylon, 20% Neoprene, 15% Baumwolle, 15% Terylene. Preis: 59,95 Euro. Ion Homepage.

Testeindruck: „Wind Hater“ steht auf dem Handrücken. Ideal, wenn man im Februar oder März aufs Rad steigt. Auch wenn schon die Sonnen scheint, kühlt man an den Händen doch meist schnell aus. Was auffällt: Sofort angenehm ist die einteilige Innenhand. Keine Naht, kein extra Polster, ein bisschen Gummi für den Grip. Das reicht völlig. Das größte Problem der meisten Winter- oder Übergangshandschuhe ist, dass sie viel zu stark gefüttert sind. Das ist der Haze nicht. Und das ist ziemlich angenehm. Die Außenseite besteht aus einer Neopren-Nylon-Mischung. Die sorgt dafür, dass auch bei niedrigen  einstelligen Temperaturen der Wind effektiv draußen bleibt  und die  Finger warm. Auch auf dem Rennrad, wo man viel statischer sitzt als auf dem Bike. Wenn dann doch mal die Nase läuft, hilft die Microfaser-Fläche am Daumen weiter. Die leitenden Inlays für die Smartphone-Nutzung funktionieren gut am Daumen, am Zeigefinger dagegen ist es ein bisschen ein Gefummel. Anscheinend sollen die Handschuhe dank spezieller antibakterieller Behandlung  bei ernsthafter Benutzung weniger stinken. Sagen wir es mal so: Der Haze riecht ok. Aber was soll’s, er ist ein Handschuh. Und für seinen Einsatzzweck wirklich durchdacht!

Pro & Contra:

Plus:

+ winddicht
+ nicht zu stark gefüttert
+ einteilige Innenhand
+ schicke Details

Minus:

- Smartphone Bedienung etwas fummeling
 

 

 

 

Quelle: 

Text: Thomas Werz, Foto: Jürgen Amann

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