Menschen

Scheiderbauers qualifizieren sich für Ironman WM 2010

Scheiderbauers am Strand <br>© FELT ÖTZTAL X-BIONIC/EGO-Promotion
Scheiderbauers am Strand
© FELT ÖTZTAL X-BIONIC/EGO-Promotion

Vor 500.000 Zuschauern in der Mainmetropole haben die erfolgreichen Manager eine starke Leistung abgeliefert und sich für die Ironman Weltmeisterschaft am 8. Oktober auf Hawaii qualifiziert.

Anna Scheiderbauer gehört zu den Top-15 Europas

Anna Scheiderbauer, die dieses Jahr bereits Achte beim Ironman in China wurde, konnte beim dritten Ironman ihrer Karriere in Frankfurt eine persönliche Bestzeit von 10:10:52 Stunden erzielen. Dabei konnten auch die hohe Wassertemperatur von über 25 Grad, die das Tragen eines Neoprenanzugs verbot, und eine Radstrecke, die anstatt der üblichen 180 km in Frankfurt 185 km lang war, nichts ändern. »Ich glaube, heute hätte ich die Zehn-Stunden Marke-knacken können«, so die in Offenburg lebende Australierin, die als Vierte ihrer Altersklasse einen beeindruckenden Wettkampf ablieferte und sich im Gesamtklassement Platz 14 erkämpfte.

-------------------------------------------------------------

Großes Kino: »Bike Sport News E-Magazine«
Videos – Infos – Workshops – Tests – Tipps – Tricks – Pics & more!
Jetzt monatlich – for free!

-------------------------------------

Jörg Scheiderbauer stark beim Schwimmen und Radfahren

Auch Ehemann Jörg Scheiderbauer hat dank des 14. Platzes in seiner Altersklasse die Norm für die Weltmeisterschaft auf Hawaii erfüllt. Zwar konnte er seine Bestzeit von 9:24 Stunden, die er bei seinem Ironman-Debüt im April 2008 in Südafrika aufstellte, in Frankfurt nicht verbessern, wusste aber genau, woran es gelegen hat: »Ich denke, das Neoprenverbot und die fünf Kilometer längere Radstrecke haben heute rund zehn Minuten ausgemacht. Wenn man diese Zeit abzieht, wäre ich schneller als damals in Südafrika gewesen«, so Scheiderbauer über das Abschneiden beim vierten Ironman seiner Karriere.
Mit weniger als 57 Minuten lieferte er erneut eine klasse Schwimmzeit ab, wusste dann aber vor allem auf dem Rad mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,5 km/h zu überzeugen. »Zwar habe ich die Neun-Stunden-Marke nicht geknackt, die Qualifikation für Hawaii ist aber eine fantastische Entschädigung. Ich habe gemerkt, dass mir die Hitze dank meiner X-Bionic Funktionsbekleidung weniger zu schaffen gemacht hat als der Konkurrenz. Das hat am Ende den Ausschlag gegeben, bilanzierte Scheiderbauer seine Leistung. Die Qualifikation ist ein beachtlicher Erfolg, wenn man bedenkt, dass beide Scheiderbauers als Veranstalter verschiedener Großevents gerade in den letzten Wochen und Monaten nicht den erwünschten Trainingsumfang absolvieren konnten.
Nach dem Hansgrohe Triathlon in Offenburg, den Anna und Jörg Scheiderbauer am 31. Juli und 01. August veranstalten, steht die intensive Vorbereitung auf die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii im Mittelpunkt, um dort erneut eine Topleistung abrufen zu könne