Menschen

»A look in the mirror« gewinnt Goldene Kurbel

Am vergangenen Freitag und Samstag trafen sich Profis und Amateure des Fahrradfilms, um den Stand der Kunst zu demonstrieren und den Preis, die Goldene Kurbel, abzuräumen. Auf dem Festival-Programm standen mehr als zwanzig Kurzfilme aus neun Ländern.

Der Preisträger »A look in the mirror« zeigt Mountainbike-Downhill auf höchstem Niveau, ist aber dessen ungeachtet ein bemerkenswert ruhiger Film. Der Bochumer Sören Büngener ist eine schöne Inszenierung einer schwierigen Waldpassage gelungen, die durch zahlreiche außergewöhnliche Kamera-Perspektiven besticht.

»Die Entscheidung der Jury war denkbar knapp«, so Gernot Mühge, Leiter des Bochumer Filmfestivals: »Angesichts der hohen Qualität der Filme hätten wir gut ein Dutzend Kurbeln verteilen können.« Dass die Jury keine einsame Entscheidung getroffen hat, beweist der Publikumspreis: Die rund 200 Zuschauer des Festivals kürten »A look into the mirror« zum Publikumsliebling und damit zum zweifachen Preisträger 2007.

Platz zwei geht an den Debut-Film und Radsport-Thriller »Vene voll?« von Holger Zepper. Der Essener Filmemacher hat damit auf Anhieb eine waschechte Ruhrgebietskomödie ums Thema Doping, die zugehörige Mafia und die sportlich-tödlichen Folgen geschaffen. Auf dem dritten Platz landet der Streifen »Nach oben - wohin sonst« über die Aufs (Berge) und Abs (Psyche) beim Radeln in den Alpen, gedreht von Thomas Ploder aus Österreich.Weitere Informationen zum Festival im Internet unter: www.cyclingfilms.de

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